Sportler, Trainer und FIS-Funktionäre des SCB

Sportler, Trainer und FIS-Funktionäre des SCB

Von den 70er Jahren bis heute

Bitte den jeweiligen Sportler, Trainer oder FIS-Funktionär anklicken:

Edi Federer     Raimund Resch     Bernhard Gruber    Bastian Kaltenböck     Markus Eggenhofer

Alexander Brandner

 

FIS Funktionäre

Hugo Kassel     Ferdinand Ziegler     Karl Votocek sen.      Johann Pichler     Gerhard Krab     Robert Krautgartner

Die alten Meister

Ferdinand Wallner

Ferdl Wallner 1980

Ferdinand Wallner,  geboren am 07.07.1930 in Bischofshofen, ÖBB Beamter i. R., verheiratet, 2 Kinder.

Ferdl Wallner begann 1949 als Alpiner beim SCB. Aufgrund von Verletzungen wechselte er 1952 zu den Skispringern. Von 1952-1957 gehörte er dem Kader des Salzburger Landeskaders an. 1958 schaffte er den Sprung in den ÖSV dem er bis 1964 angehörte.

Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn übernahm er im Jahr 1965 eine Trainerfunktion beim Salzburger Landesskiverband. Als 1968/69 im ÖSV erstmals ein Schülerkader Schispringen installiert wurde, holte man Ferdl Wallner als Schisprungtrainer in den Verband. Bis 1973 war er als Schülertrainer tätig, stieg dann mit dieser Gruppe, der unter anderen Innauer, Schnabl, Lipburger, Pürstl, Kogler und Groyer angehörten, in den Jugendkader auf, wurde in Folge ÖSV B-Kadertrainer und ab 1984 bis 1988 Co-Trainer der ÖSV Nationalmannschaft unter Cheftrainer Prof. Paul Ganzenhuber. Nach den Olympischen Spielen 1988 in Calgary (Kanada) beendete Wallner nach 20 jähriger ÖSV Tätigkeit seine erfolgreiche Arbeit beim Österreichischen Skiverband. 
Ferdl zählte als Trainer zu den Routiniers im Skisprungsport und galt in seiner langjährigen Trainertätigkeit bei den Nordischen als „ Mädchen für alles“.

Er war als erfolgreicher Trainer und Betreuer bei zwei Olympischen Spielen, neun Weltmeisterschaften, vier Europameisterschaften sowie bei vielen nationalen und  internationalen Wettkämpfen tätig. Die staatliche Trainerprüfung legte er 1974 ab.

Trainerlaufbahn:
1965-1967    Salzburger Landesverbandstrainer Schispringen
1968-1973    Trainer ÖSV Schülerkader (Cheftrainer Buwi Bradl)
1973-1980    Trainer ÖSV Jugendkader (Cheftrainer Max Golser/Prof. Baldur Preiml)
1981-1983    Trainer ÖSV B-Kader (Cheftrainer Max Golser/Prof. Paul Ganzenhuber)
1984-1988    CO-Trainer ÖSV A Mannschaft (Cheftrainer Prof. Paul Ganzenhuber)
1988-2002    Schisprungtrainer beim SC Bischofshofen
1993-1995    Landescupkoordinator beim Salzburger Landesskiverband
1996-2002    Sportwart Nordisch und Trainer beim SC Bischofshofen
1999-2009    Koordinator der Internationalen Kinder 4-Schanzentournee 

 

Edi Federer 20.02.1955 - 30.05.2012

Eduard „Edi“ Federer wurde am 20. Februar 1955 in Mühlbach am Hochkönig geboren und verstarb am 30.05.2012 nach langer Krankheit.

Seinen größten Erfolg erzielte er in der Saison 1974/1975 mit dem 2. Rang bei der Vierschanzentournee.

Als Manager von Sportgrößen wie Andi Goldberger, Thomas Morgenstern und Adam Malysz war er über viele Jahre eine große Persönlichkeit im internationalen Sprunggeschehen.

FIS Biographie

Raimund Resch geb. 1964

Bernhard Gruber 12.08.1982

Geboren am 12.08.1982 in Schwarzach. Bernhard Gruber, der vorerst als Alpiner seine Sportkariere beim WSV Bad Hofgastein begonnen hatte, wurde bei einem Sichtungsspringen 1995 von Toni Innauer entdeckt und startete noch im selben Jahr seine Skisprungkariere unter den damaligen Trainern Ferdl und Christian Wallner beim SC Bischofshofen.

Seinen ersten großen internationalen Einsatz hatte er am 27.01.2000 bei den FIS Junioren Weltmeisterschaften in Strbske Pleso (SLK).

Seine größten Erfolge:
24.02.2008 Weltcupsieg in Zakopane im Sprint HS134/5km
08.03.2008 Weltcupsieg am Holmenkollen in Oslo HS128/15km

23.02.2010 Olympiasieger im Teambewerb der Nordischen Kombination in Vancouver. Weitester Sprung des österreichischen Teams und Startläufer der 4x5km Staffel.

25.02.2010 Olympiabronze im Einzelwettkampf der Nordischen Kombination in Vancouver. HS140/10km. Führender nach dem Springen.

28.02.2011 Team-Weltmeister von Oslo Normalschanze. HS106/4x5km

04.03.2011 Team-Weltmeister von Oslo auf der Großschanze. HS134/4x5km

 

www.berni-gruber.at

FIS-Biografie

Bastian Kaltenböck 23.07.1983

Bastian Kaltenböck
Verabschiedung 02.10.2010

Basti begann 1991 seine Karriere als Alpiner beim SC Bischofshofen. Ende der alpinen Saison 1993 wurde er vom damaligen Trainer Ferdl Wallner für den Sprunglauf entdeckt. 1995 Aufnahme im Salzburger Landeskader. 2000 Aufnahme in den ÖSV C-Kader. 2003 erlangte er ÖSV B-Kaderstatus und 2007 ÖSV A-Kader Status. In der Saison 2008/09 stieg Basti zum Mitglied der Österreichischen Nationalmannschaft auf. Seine Kariere beendete er als Vorspringer bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver.

Seine größten Erfolge erzielte Bastian im FIS Continentalcup mit 26 Top 3 Platzierungen, davon 11 Siege. Bei seinen 19 Weltcupeinsätzen erzielte er mit Platz 19 am 2.2.08 in Sapporo seine beste Platzierung. Im FIS Sommer Grand Prix kam er auf 11 Einsätze mit drei Top 10 Platzierungen. Beachtlich auch seine 7 Einsätze bei Universaden mit drei Top 3 Platzierungen, u.a. Gold im Team bei der Universade 2007 in Turin.

Sein weitester Sprung mit 195m gelang ihm am 2.3.2003 beim Training in Planica.

Nationale Erfolge:
Österreichischer Jugendmeister 2001
Salzburger Landesmeister SPL 2000, 2001, 2004, 2005, 2006
Salzburger Landesmeister NK 2007

Außerdem leistete Basti Pionierarbeit für ein neues Bindungssystem, mit dessen weiterentwickelten Modell der Schweizer Simon Amann bei den Olympischen Spielen in Vancouver für Furore sorgte.

Nach seiner schulischen Ausbildung begann Basti in Innsbruck das Studium für Internationale Wirtschaft und beendete im Juli 2009 das Bacherlorstudium Management & Economics.

Am 02.10.2010 wurde Bastian im Rahmen der Sportlerehrung offiziell vom Skiclub Bischofshofen geehrt und verabschiedet.

FIS Biographie          wikipedia          berkutschi

Markus Eggenhofer 11.12.1987

Der gebürtige Radstädter ist seit Beginn seiner Springerlaufbahn Mitglied des SC Bischofshofen. Seine größten sportlichen Erfolge erzielte er in der Saison 2008 / 2009 wo er von 13.12.2008 bis 07.02.2009 ingesamt 24 Weltcup Einsätze zu verzeichnen hatte.
Zusätzlich kann er von 04.02.2006 bis 07.03.2010 21 Top-10 Platzierungen im Continentalcup verbuchen.

Die größten internationalen Erfolge:
21.09.2009 Platz 1 COC Villach
20.12.2008 Platz 8 WC Engelberg
16.01.2009 Platz 9 WC Zakopane
07.02.2009 Platz 1 WC Willingen Team
15.02.2009 Platz 3 WC Oberstdorf Team Skifliegen

Nationale Erfolge:
2008 2. Platz ÖM Villach HS90 (0,5 Punkte hinter Gregor Schlierenzauer)
2008 4. Platz ÖM Bischofshofen HS140

 FIS Biographie 

Nach seinem Karrierende nach der Saison 2014 als aktiver Sportler startete Markus Sprunglauf als Trainer beim ÖSV für die Nordische Kombination TG II

 

Alexander Brandner 06.09.1992

Alexander Brander Team-Juniorenweltmeister 2012 in Erzurum (TUR)

03.03.2007 Erster internationaler Einsatz in Dobbiacco (ITA)

09.12.2011 Erster Einsatz im COC, Soldier Hollow (Utah/USA) Rang 24

04.02.2012 Erster interntionaler Sieg beim Alpencup in Kranj (SLO)

22.02.2012 Junioren WM Einzel (Erzurum/TUR) Rang 9

24.02.2012 Team-Juniorenweltmeister NK in bei der JWM in Erzurum (TUR)

26.08.2012 Weltcupdebut beim SGP in Oberwiesenthal (GER)
Rang 11 mit zweitbester Laufzeit
Am Karriereende insgesamt 9 Einsätze im SGP

26.01.2013 Erster Einsatz im Weltcup im Winter in Klingenthal (GER) Rang 35

09.02.2013 Weltcupeinsatz in Almaty (KAZ) Rang 31

10.02.2013 Weltcupeinsatz in Almaty (KAZ) Rang 33

15.03.2014 COC Gundersen 10km (Kuusamo/FIN) Rang 1

13.02.2016 Letzer internationaler Einsatz beim COC in Ramsau (AUT) Rang 33

Karriereende nach Abschluss der Saison 2015/16
Beginn der Ausbildung zum Heilmasseur.

Hugo Kassel

Ferdinand Ziegler

Karl Votocek sen.

Johann Pichler

Gerhard Krab

geb. 19.02.1965

SCB-Vizepräsident seit 2008
Wettkampfleiter Vierschanzentournee von 2004 - 2010
Wettkampfleiter in Hinzenbach WC Ladies 2015

FIS-Sprungrichter seit 1.10.2001

Internationale Sprungrichter / TD-Einsätze:
Weltmeisterschaft: Val di Fiemme 19.02.2013 - 03.03.2013 mit 8 Einsätzen

Skiflug-Weltmeisterschaft: Kulm 2006

Weltcup: Zakopane 2002, Innsbruck 2003, Titisee/Neustadt 2003, Trondheim 2004, Kulm 2005, , Oberstdorf 2005, Willingen 2007, Kuusamo 2007, Garmisch-Partenkirchen 2010/11, Engelberg 2011, Ramsau 2012, Planica 2015 ( 3 x die Note 20 für Stefan Kraft), Engelberg 2015

SGP: Stams 2001, Innsbruck 2003, Hinterzarten 2005, Kranj 2006, Hakuba 2007, Oberstdorf 2010, Val di Fiemme 2012, Hinzenbach 2012, Einsiedeln 2014

COC: Ramsau 2004, Saalfelden 2005, Villach 2006, Velenje 2006, Oberstdorf TDA 2007, Toblach TDA 2008, Villach 2008, Eisenerz 2010, Stams 2011, Eisenerz 2012, Bischofshofen 2013, Eisenerz 2013, Engelberg 2014

FIS-Cup: Bischofshofen 2005, Bischofshofen TDA 2007, Seefeld 2007, Villach 2011,  Kranj 2011, Ruhpolding 2011, Kranj 2012, Villach 2014

Alpen-Cup: Stams 2001, Rastbüchl 2002, Villach 2003, Saalfelden 2003, Seefeld 2004, Eisenerz 2004, Ramsau 2004, Kranj, Predazzo 2003, Seefeld 2007, Oberstdorf 2009, Eisenerz 2010, Villach 2010, Seefeld 2010, Kranj 2011, Kranj 2012

ÖM: Bischofshofen 2011

Robert Krautgartner

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