Paul Außerleitner Schanze

Paul Außerleitner Schanze

Geschichte der Paul-Außerleitner-Schanze

Bereits im Jahr 1928 wird mit der Wasserfallschanze die erste Sprungschanze in Bischofshofen errichtet, auf der Weiten von über 40m erzielt werden konnten. Nach dem 2. Weltkrieg wurde im Jahr 1947 am Ort der heutigen Paul-Außerleitner-Schanze die Hochkönigschanze errichtet. Am 26.12.1947 fand das Eröffnungsspringen statt. Buwi Bradl sprang den ersten Schanzenrekord mit 86m.
1952 wurd zum ersten Mal ein Springen am 06. Jänner ausgetragen. Wiederum war es Bradl der mit 101m auf der 1950 umgebauten Schanze mit 101m gewinnen konnte. Zur Tragödie wurde der Trainingssturz des Bischofshofener Springers Paul Außerleitner, der am 09. Jänner 1952 seinen Verletzungen erlag. Ihm zu Ehren wurde die Schanze auf den heutigen Namen Paul-Außerleitner-Schanze umbenannt.

Am 11.01.1953 wurde die 1. Vierschanzentournee, damals noch unter dem Namen „Deutsch-Österreichische Springertournee“, ausgetragen. Erster Tourneesieger wurde der Bischofshofener Buwi Bradl.

Im Jahr 1962 wurde die Schanze neuerlich umgebaut. Unter anderem wurde die bisherige Holzkonstruktion des Vorbaus abgetragen und ein Erdhügel aufgeschüttet.

1972 wurde an Stelle des aus Holz errichteten Kampfrichterturmes ein neuer Turm aus Stahlbeton aufgestellt.

1982 wurde ein kompletter Schanzenumbau notwendig. Der extrem lange und flache Anlauf wurde angehoben und ein Anlaufturm errichtet. Der Schanzentisch wurde erhöht und das H/N Verhältnis des Aufsprunghügels den neuesten Kriterien angepasst.

1991 wurde der nächte Großumbau fällig. Der bisher schräge Auslauf wurde begradigt und die Zuschauernaturtribünen errichtet.
1995 wird ein OK-Gebäude und Subpressezentrum errichtet.  1997 der Lift.

Am 21. und 23. 02.1999 finden die Großschanzenbewerbe - Einzel und Teamspringen - der Nordischen FIS-Ski-Weltmeisterschaften auf der Paul-Außerleitner-Schanze statt.

Im Jahr 2000 der nächste große Umbau: der alte Kampfrichterturm wird gesprengt und ein architektonisch einzigartiger und hochmodernerund Turm an neuer Stelle gemeinsam mit der neuen Laidereggschanze HS78 errichtet.

2003 wird der Aufsprung total umgebaut. Die Naturschanze ist Geschichte. Ein neues Profil wird mittels Stahlbeton errichtet. Die Schanze wird mit Kunststoffmatten belegt. Durch die neue Hillsize von 140m gilt die Paul-Außerleitner-Schanze seither als größte Mattenschanze der Welt.

2012 kommt zum ersten Mal eine Spurkühlanlage zum Einsatz.

2013 wird eine neue Doppelseil-Spurwinde im Anlauf eingebaut.

2014 wird die neue Aufstiegshilfe entlang der HS78 mit zwei Sektionen errichtet. Der Weg für die Springer auf der HS140 verläuft jetzt auf der gegenüberliegenden Schanzenseite.

2014 werden alle Holzzäune im Stadion gegen Metallzäune ausgetauscht.

2015 werden der alte Sessellift und der Kühlturm abgetragen.

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